Die Digitalisierung der kommunalen Bürger-Services

Menschen nutzen die Smart City Anwendungen

Für die digitale und smarte Stadt bietet sich eine IT-Plattform mit der entsprechenden Domain-Endung (auch Top-Level-Domain genannt) an. Eine digitale Kommunikations- und Verwaltungsplattform auf Basis einer Stadt-Domain-Endung ermöglicht Bürgern und Unternehmen einen unkomplizierten Austausch untereinander sowie mit der kommunalen Verwaltung und vernetzt sie über einen lokal angepassten digitalen Marktplatz. In Deutschland sind Berlin, Hamburg und Köln Vorreiter dieser Entwicklung.

Die immer weiter zunehmende Digitalisierung von Privatleben und Geschäftswelt erfordert einen effizienten, nutzerfreundlichen und transparenten Bürgerservice. Auch die Kommunikation auf behördlicher Ebene nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Auf diese Entwicklungen und die damit verbundenen Herausforderungen müssen Kommunen reagieren, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Stadt Verwaltung Digital
Word Cloud für das Thema Verwaltung Digital in der Smart City.

Um die Kommunikation in Städten, kommunalen Regionen und auch Bundesländern digital zu vereinfachen, besteht mit einer kommunalen Domain-Endung die Möglichkeit, einzelne Abläufe auf einer zentralen Plattform zusammenzuführen und so auch eine Bürger-Nutzer-Community aufzubauen. Unternehmen wie die Berliner DOTZOM GmbH entwickeln auf der Basis einer Domain-Endung Konzepte für Informations-, Kommunikations- und Handelsplattformen für kommunale Bürgerdienstleistungen und Produkte.

Aufbau der IT-Struktur der Stadtverwaltung mit einer Domain-Endung

Eine kommunale Kommunikationsplattform auf Basis einer Domain-Endung kann quasi als Plug-and-Play-Lösung zunächst in die bestehenden IT-Infrastrukturen der Stadtverwaltung integriert werden, sie später aber auch ersetzen. Die Plattform kann sich dabei aus verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen – u. a. E-Mail-Adressen, Bürger-IDs oder eine Einkaufsplattform.

Die Kommunikationsplattform sorgt für den digitalen und direkten Austausch der Bürger untereinander sowie mit lokalen Unternehmen und Organisationen. Sie ermöglicht außerdem die digitale Interaktion der Bürger mit ihrer Behörde durch ein Webportal. So können Anfragen, Anträge oder andere Anliegen, wie etwa Meldungen zu Schäden im städtischen Raum, direkt und ohne Wartezeiten übermittelt werden. Zudem werden Informationsflüsse innerhalb der Verwaltung automatisch erfasst, kategorisiert und weiterbearbeitet.

„In Köln, Nordrhein-Westfalen und im Saarland wurden bereits wertvolle Erfahrungen bei der Umsetzung digitaler Bürgerservices gesammelt, in Berlin und Hamburg auch im Standortmarketing“, erklärt Dirk Krischenowski, Geschäftsführer von dotBERLIN. „Als Vorreiter und Ideengeber wollen wir das Konzept der kommunalen Domain-Endung in Städten, Kommunen und Bundesländern weiterentwicklen.“

Krischenwoski ergänzt: „Wir sind sicher, dass sich zahlreiche Kommunen für die Idee der digitalen Stadt bzw. Region auf Basis einer Domain-Endung begeistern und freuen uns darauf, Deutschland dabei zu helfen, damit ein Stück weiter digital zu werden.“

Diese Seite ist auch unter www.verwaltung.digital zu erreichen.

Ausgewählte Links

http://www.verwaltung-der-zukunft.org/digitale-verwaltung (Rubrik auf der Webseite Verwaltung der Zukunft)

https://www.verwaltung-innovativ.de/DE/Regierungsprogramm/aktuelles_regierungsprogramm/18_legislaturperiode_node.html (Webseite der Bundesregierung zum Regierungsprogramm „Digitale Verwaltung 2020)

https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/Smart_Country/DigiTransVerw_2017_final.pdf (Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Thema Digitale Verwaltung)

https://www.bitkom.org/Bitkom/Organisation/Gremien/Digitale-Verwaltung.html (Webseite des Arbeitskreises „Digitale Verwaltung“ beim Branchenverband bitkom)

https://www.hiig.de/project/die-digitale-offentliche-verwaltung (Webseite der Berliner Humboldt Universität zum Thema „Die digitale öffentliche Verwaltung“)

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